Skip to main content.

KAB Freiburg

Veranstaltungen

Wir stellen uns vor

Unsere Zielgruppen und Sachbereiche

Bezirksverbände

KAB vor Ort

Service


Arbeitnehmerpastoral
Christliche Arbeitnehmer Jugend

















Erweiterte Suche

Kontakt

Newsletter

Hilfeseite

 

Kirche u. Gewerkschaften für Frieden und gegen Populismus

Friedenskreuz  

KAB und IGBCE-Senioren beim Bühler Friedenskreuz

Mannheim/Bühl, 26.04.17. In wenigen Tagen jährt sich das Ende des II. Weltkrieges zum 72. Mal. Fast drei Generationen am Rhein leben seither friedlich miteinander und gestalten Europa. Senioren der KAB (Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung) und der IG BCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie) waren am Anfang der Woche zusammen mit französischen Gewerkschaftskollegen beim Bühler Friedenskreuz, im Rahmen eines Seminares, welches die KAB seit Jahren zusammen mit der ICBCE unter Federführung von KAB-Diözesansekretär Ulf Bergemann und Reinhard Siegel, sowie von der ICBCE Helga Leonhard organisiert. Der Präses des KAB-Diözesanverbandes Dr. Patrik Schneider erklärte beim Friedenskreuz die Bedeutung dieses Mahnmals für die heutige politische Auseinandersetzung mit Populismus und postfaktischen Äußerungen. Nie lebten am Rhein länger Deutsche und Franzosen friedlich miteinander, so Schneider, durch Europa und die europäische Idee. Das Friedenskreuz ist aus Trümmern der Frontlinie 1952 zur Mahnung errichtet worden. Es ist kein Kriegsdenkmal für Gefallene, sondern eine Mahnung für den Frieden in Europa. Patrik Schneider, der während des Seminares auch noch als Referent zur Verfügung stand, führte die Bedrohung des Miteinanders durch falsche Behauptungen und sogenannter Fake-News aus, die sich durch die sozialen Medien in Windeseile verbreiteten, ohne auf ihre Richtigkeit überprüft zu werden. Die Seminarteilnehmer unterstützten die Rastatter Erklärung der KAB vom 25.03.17 einstimmig. Am zweiten und dritten Tag des Seminares, führte der französische Gewerkschaftskollege Jean-Pierre Damm besonders die Herausforderungen nach den Wahlvorentscheidungen in Frankreich aus. Sicher wurde in Europa nicht alles richtig gemacht, aber ein besseres Miteinander wie heute gab es noch nie und wird es nicht mehr geben, wenn wir unser Europa aufgeben. Giovanni Pollice, der vor über 30 Jahren die Initiative Gelbe Hand (gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus) gegründet hatte, führte in seinem Vortrag die Parallelen zu heutigem Rassismus und die des aufkeimenden Dritten Reiches auf, wobei er betonte, dass dies heute ein europaweites, kein deutsches Problem sei. Abschluss des Seminares, mit 34 Teilnehmern, war ein Betriebsbesuch in einer Papierfabrik in Karlsruhe-Maxau.

03.05.2017
Ulf Bergemann

_____________________
DruckversionDruckversion der Seite aufrufen