KAB Diözesanverband Freiburg

09.04.2020

Eine zarte Pflanze Hoffnung - Solidarität in Krisenzeiten

Wir dürfen gerade in diesen Tagen nicht nur nach Deutschland und Europa schauen. Das Corona-Virus wird weltweit die armen Regionen besonders hart treffen. Die Menschen dort brauchen daher gerade jetzt unsere Solidarität.

Seit 1988 besteht die Partnerschaft zwischen dem KAB-Diözesanverband Freiburg und der MTC in Peru. Eine lange Wegstrecke liegt inzwischen hinter uns, und von Anfang an seid ihr, die Mitglieder der KAB, mit dieser Partnerschaft und den Hilfsprojekten verbunden und unterwegs.

In diesen mehr als 30 Jahren der Partnerschaftsarbeit sind viele verlässliche Beziehungen und zahlreiche Projekte entstanden und gewachsen, die auch im Hier und Jetzt für alle Beteiligten Quelle von wertvollen Begegnungen, Freundschaften und spirituellen Erfahrungen sind.

Gemeinsam haben wir uns als Geschwister einer Kirche auf den Weg gemacht. Seit 30 Jahren setzt sich die KAB im Diözesanverband Freiburg nun für die Partnerschaft mit unsrer Schwesterorganisation der MTC ein. 

Von der alltäglichen Hilfe, die mit der Unterstützung von Volksküchen begann, wandelte sich das Engagement im Lauf der Jahre stärker hin zu sozialmedizinischen Projekten und der Stärkung von Bürger- sowie Menschenrechten. Und gerade in diesen Tagen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig zum Beispiel das Recht auf eine angemessene medizinische Grundversorgung ist.

Projekte, die mit unseren Partnern in Peru entstanden sind und die mit und durch unsere Hilfe auch Hoffnungen geweckt haben, werden durch die aktuelle Pandemie auf eine harte Probe gestellt.

Wenn wir an die verarmte Bevölkerung auf dem Land und die überfüllten Elendsviertel der Städte denken, lässt sich bereits erahnen, welche Schäden die Pandemie in den Ländern des globalen Südens anrichten könnte.

Überall dort, wo der nächste Arzt, das nächste Krankenhaus kaum erreichbar oder nicht bezahlbar ist, wird konkretes Leid entstehen.

Die Pandemie ist eine Krise der globalen Gesundheit. Und sie hat schon jetzt weitreichende politische und ökonomische Folgen, besonders in den armen Ländern.

So fragt sich Hernan Arma, der derzeitige Präsident der MTC/Peru:
„Wie können wir das Virus überwinden in unserem Land, das gelähmt ist, und der gesamte Handel geschlossen, keine Kommunikation funktioniert. Der Staat verfügt über keinerlei Mittel, die zu erwartende soziale Katastrophe aufzufangen.“

Vielleicht gelingt uns aber gerade in dieser schwierigen Situation eine Neuorientierung an Werten, die schon immer krisenfest waren: Nächstenliebe, tatkräftige Solidarität und Zuversicht, um unsere Welt zusammenzuhalten und gemeinsam in die Zukunft zu tragen.

Unsere Partnerorganisationen und unsere Projekte in Peru brauchen jetzt Solidarität und umgehende Unterstützung. Helfen wir mit im Kampf gegen Armut und krankmachende Verhältnisse, um das Recht auf ein gesundes und gutes Leben aufrecht zu erhalten.

Wir haben Hoffnungen gesät, lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie gerade jetzt wächst und gedeiht.

Hierzu brauchen wir eure Hilfe. - Bitte!

Spendenkonto:
KAB Erzbistum Freiburg e.V.
Liga-Bank Regensburg
IBAN-Nr.: DE59 7509 0300 0000 0644 40
Stichwort: Peru

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